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ZCP – Z-Chitosan Products Germany

Anwendung · Kunststoffe & Masterbatch

Antimikrobielles Masterbatch auf Chitosan-Basis.

ZCP aus Dresden liefert Z-Chitosan als Masterbatch für PP, PE, ABS und weitere Polymere und entwickelt mit Verarbeitern Rezepturen für Spritzguss und Extrusion.

Fallendes, durchscheinendes Polymergranulat im Gegenlicht vor dunklem Grund, dahinter unscharf eine weiße Kühlschublade
Anwendungsbeispiel
Polymergranulat im Gegenlicht, dahinter ein Spritzgussteil
Problem
Keimbesiedlung auf Kunststoffteilen mit Lebensmittel- oder Hautkontakt
Material
PP · PE · PVC · PET · PS · ABS · PA · PC laut Katalog
Einbringung
Masterbatch für Spritzguss, Extrusion und Blasformen
Prüfdaten
ausgewählte Prüfdaten auf Anfrage, nach Prüfung und unter NDA

Das Problem

Keime auf Kunststoff, Druck auf etablierte Wirkstoffe.

Z-Chitosan ist aus Chitosan und Pflanzenextrakten aufgebaut, ohne Silber. Ob es eine silberhaltige Ausrüstung in Ihrem Bauteil ersetzen kann, zeigen erst Prüfdaten im jeweiligen Polymer.

Literatur

  1. 6,4 %

    In 342 untersuchten Haushaltskühlschränken fanden sich Staphylococcus aureus in 6,4 % sowie Listeria monocytogenes und E. coli in je 1,2 % der Geräte. [1]

  2. Silber

    Für Silber gilt seit dem 1. Mai 2026 die harmonisierte EU-Einstufung als reproduktionstoxisch Kategorie 2 (H361f) und STOT RE 2. [2]

  3. Triclosan

    Triclosan ist in der EU für Biozidprodukte der Produktart 1 nicht genehmigt. Behandelte Waren dürfen nur Wirkstoffe enthalten, die für die jeweilige Produktart genehmigt sind; für Wirkstoffe im Prüfprogramm gelten Übergangsregeln. [3] [4]

Maßstabs-Reise

Vom Kühlschrankteil zum Partikel.

Wählen Sie eine der drei Stufen – der Balken rechnet mit.

Leerer, heller Kühlschrank mit halb herausgezogener weißer Gemüseschublade unter Glasböden Makroaufnahme einer fein matten, weißen Spritzgussoberfläche aus Polypropylen im Streiflicht Visualisierung im REM-Stil: Bruchfläche eines Kunststoffs mit fein verteilten runden Mikropartikeln
Anwendungsbeispiel 10 cm

10 cm

Gemüseschublade aus Polypropylen

Ein Bauteil mit täglichem Kontakt zu Lebensmitteln und Händen.

Was sehe ich?
  1. 10 cm · Gemüseschublade aus Polypropylen. Ein Bauteil mit täglichem Kontakt zu Lebensmitteln und Händen.
  2. 1 mm · Die Oberfläche. Hier treffen Keime auf das Material. Nur was an der Oberfläche liegt, kann mit ihnen in Kontakt kommen.
  3. 10 µm · Z-Chitosan-Partikel, verteilt in der Polymermatrix. Einige liegen an der Oberfläche.

Die Bilder sind Visualisierungen, keine Messaufnahmen.

Modellhafte Darstellung

Dosierung im Prinzip

Verschieben Sie den Anteil Masterbatch. Die Teilchen im Bauteil werden dichter und mit ihnen der Anteil an der Oberfläche.

Anteil Masterbatch

Wirkstoffanteil im Bauteil: je nach Rezeptur, festgelegt im Projekt

Prinzipdarstellung ohne Zahlen. Die Patentschrift US 12,071,490 beschreibt einen Masterbatch-Anteil von 1 bis 10 Prozent im Grundmaterial.

Einbringung

So kommt Z-Chitosan ins Bauteil.

Spritzguss · Extrusion · Blasformen

  1. 01

    Masterbatch

    Z-Chitosan in einem Trägerpolymer, geliefert als Granulat.

  2. 02

    Zudosieren

    Das Masterbatch wird dem Grundpolymer bei der Verarbeitung beigemischt.

  3. 03

    Formgebung

    Spritzguss, Extrusion oder Blasformen.

  4. 04

    Ergebnis

    Partikel verteilt im Bauteil, ein Teil davon an der Oberfläche.

Modell wird geladen …

Modellhafte Darstellung

Schichten

Schicht anklicken oder in der Szene antippen. Herkunft und Allergiehinweis finden Sie auf der Seite Herkunft.

Was sehe ich?
SchichtMaterialRichtwert WandstärkeFunktionZ-ChitosanPrüfung
PolymermatrixGrundpolymer, z. B. PP1–3 mmForm und Festigkeitverteilt im VolumenISO 846
PartikelZ-Chitosan-Mikropartikel1–5 µmTräger der antimikrobiellen KomponentehierVerteilung im Querschnitt (Mikroskopie)
Oberflächenzoneäußerste Zone des Bauteilsoberste Mikrometer (Modell)Kontakt mit Keimen, Lebensmitteln und HautPartikel an der OberflächeISO 22196 / JIS Z 2801; bei Lebensmittelkontakt Migration nach VO (EU) Nr. 10/2011
Spritzgießmaschine mit geöffnetem Werkzeug, ein Robotergreifer entnimmt ein weißes Kunststoffteil
Symbolbild
Polymere laut ZCP-Katalog · Status und Temperaturfenster je Polymer klären wir im Projekt
Polymer
PP Polypropylen
PE Polyethylen
PVC Polyvinylchlorid
PET Polyethylenterephthalat
PS Polystyrol
ABS Acrylnitril-Butadien-Styrol
PA Polyamid
PC Polycarbonat

Prüfung

Prüfung und Einordnung.

Welche Prüfungen ein Produkt mit Z-Chitosan braucht, hängt von Material, Einsatz und geplanter Aussage ab; wir legen sie im Projekt gemeinsam fest. Zum Schutz unseres geistigen Eigentums können ausgewählte Prüfdaten potenziellen Partnern auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden, nach Prüfung und unter einer Vertraulichkeitsvereinbarung.

Nachweise ansehen

Regulatorischer Rahmen

Hat Z-Chitosan im Bauteil eine biozide Funktion, ist das Teil eine behandelte Ware nach der Biozid-Verordnung (EU) Nr. 528/2012; wird die Eigenschaft beworben, gilt die Kennzeichnung nach Art. 58 Abs. 3. Für Lebensmittelkontakt gelten zusätzlich die Verordnungen (EG) Nr. 1935/2004 und (EU) Nr. 10/2011. [4] [5]

  • behandelte Ware (Art. 58 BPR)
  • Lebensmittelkontakt VO (EG) 1935/2004
  • VO (EU) 10/2011

Biozidrechtlicher Status von Z-Chitosan: klären wir je Produktart vor Projektbeginn

Einordnung, keine Rechtsberatung. Stand: 26.09.2026

Für Ihre Unterlagen

Partner-Steckbrief

Problem
Keimbesiedlung auf Kunststoffteilen mit Lebensmittel- oder Hautkontakt; Ersatz etablierter Wirkstoffe wie Silber oder Triclosan
Materialien
PP · PE · PVC · PET · PS · ABS · PA · PC laut Katalog
Einbringung
Masterbatch für Spritzguss, Extrusion und Blasformen
Prüfdaten
ausgewählte Prüfdaten auf Anfrage, nach Prüfung und unter NDA
Regulatorischer Rahmen
Biozid-VO (EU) Nr. 528/2012, Art. 58; bei Lebensmittelkontakt VO (EG) Nr. 1935/2004 und VO (EU) Nr. 10/2011
Zusammenarbeit
Muster und Lieferung · gemeinsame Rezepturentwicklung · Lizenz
Status
Partner gesucht
Ansprechpartner
Hadi Sultani, Geschäftsführer · +49 176 84362604

Häufige Fragen

Was Verarbeiter fragen.

Ihre Frage ist nicht dabei? Fragen Sie den Assistenten oder das Team.

Für welche Polymere ist das Z-Chitosan-Masterbatch vorgesehen?

Der ZCP-Katalog nennt PP, PE, PVC, PET, PS, ABS, PA und PC. Welche davon lieferbar sind, klären wir je Polymer im Projekt. Die Patentschrift US 12,071,490 nennt darüber hinaus Polymerklassen wie Polyolefine, Polyamide, Polycarbonate, Duroplaste, Elastomere, Hochtemperatur-Thermoplaste und Biopolymere. Andere Kunststoffe, etwa TPE oder TPU, prüfen wir auf Anfrage. Entscheidend sind Verarbeitungstemperatur, Verweilzeit und die Verträglichkeit mit dem Trägerpolymer.

Welche Verarbeitungstemperatur verträgt Z-Chitosan?

Die Patentschrift nennt für das Endprodukt eine Temperaturstabilität von −100 °C bis 300 °C; das Temperaturfenster für Ihr Polymer und Ihren Prozess klären wir im Projekt. Chitosan und Pflanzenextrakte sind organische Stoffe, deshalb prüfen wir Massetemperatur, Verweilzeit und Scherung gemeinsam mit Ihnen. Der Machbarkeits-Check fragt diese Werte ab und gibt eine vorläufige Einschätzung, keine Zusage.

Ist das Masterbatch für Lebensmittelkontakt geeignet?

Kunststoffe mit Lebensmittelkontakt müssen die Verordnung (EU) Nr. 10/2011 erfüllen: Zusatzstoffe müssen grundsätzlich in der Unionsliste stehen, und das Bauteil muss Migrationsgrenzwerte einhalten. Für die antimikrobielle Funktion kommt die Biozid-Verordnung hinzu. Den Stand für Z-Chitosan nennen wir erst mit belegter Einordnung.

Quellen5
  1. Jackson V., Blair I. S., McDowell D. A., Kennedy J., Bolton D. J. (2007): The incidence of significant foodborne pathogens in domestic refrigerators. Food Control 18(4):346–351.
  2. Delegierte Verordnung (EU) 2024/2564 der Kommission (22. Anpassung der CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 an den technischen Fortschritt), Eintrag Silber; anzuwenden ab 01.05.2026.
  3. Durchführungsbeschluss (EU) 2016/110 der Kommission vom 27.01.2016 zur Nichtgenehmigung von Triclosan als alter Wirkstoff zur Verwendung in Biozidprodukten der Produktart 1.
  4. Verordnung (EU) Nr. 528/2012 (Biozid-Verordnung), Art. 3, 58 und 94.
  5. Verordnung (EG) Nr. 1935/2004; Verordnung (EU) Nr. 10/2011; ISO 22196; JIS Z 2801; ISO 846.

Welches Polymer verarbeiten Sie?

Der Machbarkeits-Check ist für Kunststoffverarbeitung vorbelegt und fragt Polymer, Verfahren und Temperatur ab.