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ZCP – Z-Chitosan Products Germany

Integration Designer

Machbarkeit prüfen: in sechs Schritten zur ersten Einschätzung.

Beschreiben Sie Ihr Vorhaben in sechs Angaben. Der Integration Designer zeigt, wie Z-Chitosan in Ihr Material kommen kann, welche Prüfungen und Regeln gelten und welches Modell passt. Das Ergebnis ist ein Projekt-Steckbrief, den Sie als PDF laden oder direkt an ZCP senden.

Dauer: etwa zwei MinutenIhre Angaben werden erst gespeichert, wenn Sie den Steckbrief senden und einwilligen.Vorläufige Einschätzung, keine Zusage

  1. 1Branche
  2. 2Produkt
  3. 3Material
  4. 4Verarbeitung
  5. 5Ziel
  6. 6Markt und Rahmen

Schritt 1 von 6

01 In welcher Branche arbeiten Sie?

Von einer Anwendungsseite aus ist die Branche bereits gewählt.

Vorläufige Einschätzung

Der Steckbrief beruht auf Ihren Angaben und auf einer allgemeinen Regelbasis, die ZCP fachlich freigibt. Er ersetzt keine Versuche und keine Rechtsberatung. Aussagen zur Wirkung in Ihrem Produkt entstehen erst aus Prüfungen im Projekt.

Regelbasis

Wie Z-Chitosan in Ihr Material kommt.

Diese Absätze geben die Regelbasis des Integration Designers als Text wieder. Temperaturen sind Richtwerte aus Verarbeitungstabellen und Fachliteratur für das jeweilige Material. Die Temperaturgrenze von Z-Chitosan wird projektbezogen geprüft.

Literatur Stand der Regelbasis: 26.09.2026

Thermoplaste

Wie Z-Chitosan in PP eingebracht wird

Z-Chitosan kommt über ein Masterbatch in PP, das im Spritzguss, in der Extrusion oder im Blasformen mit dem Grundpolymer verarbeitet wird. Die Schmelzetemperatur von PP liegt typischerweise bei etwa 200–280 °C (Richtwert). Ob Z-Chitosan dieses Fenster abdeckt, wird projektbezogen geprüft. Prüfung der Oberfläche nach ISO 22196.

Wie Z-Chitosan in PE eingebracht wird

Für PE-Spritzgussteile, Folien und Hohlkörper wird Z-Chitosan als Masterbatch zudosiert. Richtwerte der Schmelzetemperatur: LDPE etwa 180–240 °C, HDPE etwa 210–270 °C. Folien und Behälter mit Lebensmittelkontakt müssen zusätzlich VO (EG) Nr. 1935/2004 und VO (EU) Nr. 10/2011 erfüllen. Prüfung der Oberfläche nach ISO 22196.

Wie Z-Chitosan in PVC eingebracht wird

Bei PVC wird Z-Chitosan über ein Masterbatch oder ein Compound eingearbeitet, etwa für Profile, Schläuche und Folien. Richtwerte: PVC-U etwa 160–210 °C, PVC-P etwa 170–190 °C. Bei Weich-PVC ist die Verträglichkeit mit Weichmachern und Stabilisatoren ein eigener Prüfpunkt. Prüfung nach ISO 22196, Materialbeständigkeit nach ISO 846.

Wie Z-Chitosan in PET eingebracht wird

PET wird bei etwa 260–280 °C verarbeitet (Richtwert), zu Flaschen, Schalen, Folien und Fasern. Z-Chitosan käme als Masterbatch hinzu; wegen der hohen Temperatur ist die thermische Stabilität der erste Prüfpunkt. Bei Lebensmittelkontakt gilt VO (EU) Nr. 10/2011.

Wie Z-Chitosan in PS eingebracht wird

PS wird im Spritzguss und in der Extrusion bei etwa 170–280 °C verarbeitet (Richtwert), etwa für Gehäuse, Laborbedarf und Verpackungen. Z-Chitosan wird als Masterbatch zudosiert. Offene Punkte sind Temperaturstabilität und Transparenz bei glasklaren Typen. Prüfung nach ISO 22196.

Wie Z-Chitosan in ABS eingebracht wird

ABS für Gehäuse, Griffe und Geräteteile wird bei etwa 190–270 °C verarbeitet (Richtwert). Z-Chitosan kommt als Masterbatch im Spritzguss hinzu. Offene Punkte sind Temperaturstabilität sowie Einfluss auf Oberfläche und Farbe. Prüfung nach ISO 22196.

Wie Z-Chitosan in Polyamid eingebracht wird

Polyamid liegt am oberen Ende der Verarbeitungstemperaturen: PA6 etwa 230–290 °C, PA66 etwa 270–300 °C (Richtwerte). Für eine Einarbeitung über Masterbatch ist die thermische Stabilität von Z-Chitosan deshalb der entscheidende Prüfpunkt. Als Alternative kommt die Beschichtung des fertigen Teils in Frage.

Wie Z-Chitosan in PC eingebracht wird

PC wird bei etwa 280–320 °C verarbeitet (Richtwert). Ob eine Einarbeitung über Masterbatch möglich ist, hängt von der Temperaturgrenze von Z-Chitosan ab. Für PC-Teile ist die nachträgliche Beschichtung der naheliegende Weg. Prüfung nach ISO 22196.

Wie Z-Chitosan in PU und TPU eingebracht wird

TPU wird bei etwa 190–230 °C gespritzt oder extrudiert (Richtwert), etwa für Schläuche, Griffe und Folien; Z-Chitosan kommt dann als Masterbatch hinzu. In reaktiven PU-Systemen wie Beschichtungen und Schäumen wird es in eine Komponente eingerührt. Prüfung nach ISO 22196.

Elastomere

Wie Z-Chitosan auf Silikon aufgebracht wird

Bei Silikon ist die Beschichtung der naheliegende Weg: Z-Chitosan wird Teil einer Beschichtungslösung und im Tauch- oder Sprühverfahren aufgetragen, etwa auf Katheter. Flüssigsilikon (LSR) härtet im Werkzeug bei etwa 160–200 °C, eine Nachhärtung kann bis 200 °C reichen (Richtwerte). Offene Punkte sind Haftung, Sterilisation und die biologische Beurteilung nach ISO 10993-1.

Textil

Wie Z-Chitosan auf Baumwolle kommt

Baumwolle wird im Foulard ausgerüstet: Klotzen bei Raumtemperatur, Trocknen bei etwa 70–80 °C, Fixieren bei etwa 120–150 °C (Richtwerte für Ausrüstungen auf Baumwolle). Z-Chitosan ist Teil der Ausrüstungsflotte. Prüfung nach ISO 20743; die Beständigkeit gegenüber Wäschen wird gesondert geprüft.

Wie Z-Chitosan in und auf Polyester kommt

Bei Polyester gibt es zwei Wege: Z-Chitosan als Masterbatch in der Spinnschmelze (PET-Richtwert etwa 260–280 °C) oder als Ausrüstung auf dem fertigen Gewebe im Foulard. Der zweite Weg umgeht die hohe Spinntemperatur. Prüfung nach ISO 20743, Waschbeständigkeit gesondert.

Wie Z-Chitosan in Vliesstoffe kommt

Vliesstoffe für Tücher, Windeln und Einlagen werden entweder in der Faser ausgerüstet (Masterbatch in der PP-Schmelze, Richtwert etwa 200–280 °C) oder nachträglich durch Sprüh- oder Foulardauftrag. Welche Lage ausgerüstet wird, hängt vom Produkt ab. Prüfung nach ISO 20743; die Einordnung als behandelte Ware oder Kosmetik hängt vom Produkt ab.

Beschichtungen

Wie Z-Chitosan in wasserbasierte Farben kommt

In Dispersionsfarben und Wasserlacken wird Z-Chitosan als Additiv bei Raumtemperatur eingerührt. Offene Punkte sind die Verträglichkeit mit Bindemittel und pH-Wert der Farbe sowie die Lagerstabilität im Gebinde. Der getrocknete Farbfilm wird nach ISO 22196 geprüft, die Beständigkeit gegen Pilzbefall nach EN 15457.

Wie Z-Chitosan in Epoxid-Beschichtungen kommt

Bei Epoxid-Bodenbeschichtungen wird Z-Chitosan in eine Komponente des Zweikomponentensystems eingerührt. Verarbeitung und Aushärtung erfolgen bei Umgebungstemperatur. Offene Punkte sind Verträglichkeit mit Harz und Härter, Topfzeit und Verteilung an der Oberfläche. Prüfung des ausgehärteten Films nach ISO 22196.

Wie Z-Chitosan auf Membranen kommt

Umkehrosmose-, Nano- und Ultrafiltrationsmembranen werden beschichtet: Z-Chitosan wird aus einer wässrigen Lösung auf die Trennschicht aufgetragen, Trocknung und Nachbehandlung richten sich nach dem Membransystem. Offene Punkte sind Flux, Rückhalt und Beständigkeit gegenüber Reinigungschemikalien. Für Trinkwasser gelten zusätzlich nationale Anforderungen.

Formulierungen

Wie Z-Chitosan in wässrige Formulierungen kommt

In Tuchlotionen, Deos und anderen wässrigen Formulierungen wird Z-Chitosan eingerührt. Chitosan ist im sauren Bereich löslich; der pH-Wert der Formulierung ist deshalb ein zentraler Prüfpunkt. Bei Herstellung in der Wärme gilt die Temperaturgrenze. Je nach Zweck Kosmetik oder Biozidprodukt; Konservierungsbelastungstest nach ISO 11930.

Metall

Wie Z-Chitosan auf Metall kommt

Metalloberflächen wie Edelstahl oder Aluminium werden beschichtet: Z-Chitosan ist Bestandteil eines Lacks oder einer Beschichtungslösung, die gesprüht oder im Tauchverfahren aufgetragen wird. Die Aushärtetemperatur richtet sich nach dem Beschichtungssystem. Offene Punkte sind Haftung, Abrieb und Beständigkeit gegen Reinigungsmittel. Prüfung nach ISO 22196.

Quellen6
  1. PlastikCity: Material melt and mould temperatures (Verarbeitungstabelle, zusammengestellt aus Datenblättern der Hersteller). plastikcity.co.uk, abgerufen 26.09.2026. (PP, HDPE, LDPE, ABS, PA6, PA66, PC, PET, PS, PVC-U, PVC-P)
  2. Fox Mold: Injection molding temperature chart. foxmolds.com, abgerufen 26.09.2026. (TPU)
  3. Clinipol: Liquid silicone rubber moulding: a guide for medical device engineers. clinipol.co.uk, abgerufen 26.09.2026. (LSR, Nachhärtung)
  4. e-PG Pathshala (INFLIBNET): Durable press finishes, Kapitel Textile colouration and finishes. ebooks.inflibnet.ac.in, abgerufen 26.09.2026. (Klotzen, Trocknen 70–80 °C, Fixieren 120–150 °C)
  5. Dhiman G., Chakraborty J. N. (2015): Antimicrobial performance of cotton finished with triclosan, silver and chitosan. Fashion and Textiles 2:13. (Chitosan-Ausrüstung: Trocknen 80 °C, Fixieren 150 °C)
  6. Verordnung (EU) 2017/745 über Medizinprodukte, Anhang VIII (Regeln 5 und 14).